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Warum wir uns selbst und unsere emotionalen Bedürfnisse oft nicht verstehen

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Das Bild zeigt eine junge Mutter die ihr Kind auf dem Arm hat und mit ihm auf einen Sonnenaufgang blickt. Es soll symbolisieren, dass wir unser uns mithilfe der Mondknoten entwickeln dürfen.
Eine Mutter schaut zufrieden aus dem Fenster während ihr Baby schläft.

Liebe Wegbegleiter unserer Kinder,

kennst du diese Momente, in denen du vor dem Spiegel stehst und dich fragst: „Wer ist diese Frau eigentlich gerade?“ Vielleicht hast du früher Abenteuer geliebt, doch plötzlich merkst du, wie sich deine emotionalen Bedürfnisse verschieben. Du sehnst dich nach Stille und wirst von Dingen getriggert, die dir früher egal waren.

Oft erschrecken wir über uns selbst. Doch die Wahrheit ist: Wir sind niemals statisch, und das gilt besonders für unsere emotionalen Bedürfnisse.

Die Reise durch unsere emotionalen Bedürfnisse

Unsere emotionalen Bedürfnisse verändern sich im Lauf des Lebens – oft viel radikaler, als wir es erwarten. Während mit 25 vielleicht Freiheit im Fokus stand, wird mit 35 oft Sicherheit zum zentralen Anker. Mit 45 spüren wir dann plötzlich, dass unsere emotionalen Bedürfnisse nach Sinnhaftigkeit und Wahrhaftigkeit rufen.

Manche Phasen wirken wie eine innere Häutung. Das Alte passt nicht mehr, das Neue ist noch nicht greifbar. Wenn wir diese veränderten emotionalen Bedürfnisse nicht anerkennen, reagieren wir sensibler und zweifeln an uns selbst.

Wachstum statt Schwäche

Wenn wir diese Wandlungsphasen und die damit verbundenen neuen emotionalen Bedürfnisse nicht verstehen, halten wir sie oft für Schwäche. Doch sie sind Teil eines heiligen Reifungsprozesses.

Gerade wir Eltern erleben das intensiv: Unsere Kinder leuchten wie Scheinwerfer in unsere Seele und bringen verborgene emotionalen Bedürfnisse an die Oberfläche. Sich selbst in solchen Momenten nicht zu verstehen, ist kein Versagen – es ist ein Zeichen von Wachstum.

Bewusstheit statt Bewertung

Wachstum braucht keine harte Bewertung, sondern Bewusstheit für die eigenen emotionalen Bedürfnisse. Wenn wir aufhören, uns zu verurteilen, öffnen wir die Tür für eine neue Reife. Wir dürfen lernen, unsere emotionalen Bedürfnisse mit der gleichen Sanftheit zu begleiten, die wir uns für unsere Kinder wünschen.

Goldimpuls für deinen Alltag

Frage dich heute: „Was ist mein wichtigstes emotionales Bedürfnis HEUTE?“ Erlaube diesem Bedürfnis, einfach da zu sein.

Reflexionsfrage für dich als Fachkraft

Wie oft begegnen dir Eltern, die ihre eigenen emotionalen Bedürfnisse ignorieren oder sich für deren Wandel verurteilen?

Möchtest du verstehen, welche emotionalen Bedürfnisse und Entwicklungszyklen gerade in dir wirken? Im Goldkreis bieten wir dir einen geschützten Raum, um diese Prozesse bewusst und kraftvoll zu begleiten.

Hier findest du alle Teile dieser Beitragsreihe:

1. Teil: Warum Selbstfürsorge für Eltern der größte Schutz für Kinder ist

3. Teil: Der vorgeburtliche Neumond: Welche seelischen Themen wir mitbringen

 

Herzlichst,

deine Sandra Fabri

Sandra Fabri
Sandra Fabri

Sandra Fabri, Gründerin von Goldstern, berät Eltern und bildet Fachkräfte in der Goldverbindung® aus – um Kinder individuell und bedürfnisorientiert gemäß ihrer Seelennatur mit Hilfe der Kinderastrologie zu begleiten.

Produkte zur Kinder­astrologie