Liebe Wegbegleiter unserer Kinder,
stell dir vor, es ist Montagmorgen. Dein Kind ist fröhlich aufgestanden, hat sich fast allein angezogen und strahlt eine unglaubliche Sicherheit aus. Du denkst dir: „Endlich haben wir es geschafft, der Knoten ist geplatzt!“ Doch schon zwei Tage später scheint die Welt eine andere zu sein. Tränen beim Anziehen, kleine Hürden werden zu unüberwindbaren Bergen und dein Kind braucht plötzlich wieder bei jedem Schritt deine Hand.
Oft ist unser erster Impuls als Eltern die Sorge: „Was stimmt nicht? Warum fällt mein Kind zurück?“ Doch genau hier dürfen wir innehalten und verstehen: Die zyklische Entwicklung beim Kind ist ein natürlicher Prozess.
Kinder entwickeln sich in Wellen – Die zyklische Entwicklung verstehen
Wie du sicher schon spürst: Kinder entwickeln sich nicht entlang einer geraden Aufwärtskurve. Die zyklische Entwicklung beim Kind verläuft in Wellen. Es gibt Zeiten, in denen plötzlich alles leicht scheint: Das Lernen fällt einfacher, soziale Kontakte blühen auf und das Selbstvertrauen wächst sichtbar.
Und dann gibt es diese Phasen, in denen das Kind scheinbar „zurückfällt“. Es wirkt empfindlicher, ist schneller überfordert und braucht mehr Nähe. Viele Eltern interpretieren diese Momente als Problem. Doch in Wahrheit ist genau das die zyklische Entwicklung, die jedes Kind durchläuft.
Der Wechsel zwischen Expansion und Reifung
Auch wir Erwachsenen kennen das aus unserem eigenen Leben. Wenn wir die zyklische Entwicklung beim Kind und bei uns selbst als Zyklus verstehen, verändert sich unser gesamter Blickwinkel. Wir hören auf zu fragen: „Was stimmt mit meinem Kind nicht?“ und beginnen zu fragen: „Was ist gerade dran?“
Manche Phasen bringen Expansion. Andere fordern uns zur inneren Reifung auf – sie sind fester Bestandteil der zyklischen Entwicklung beim Kind und verlangen von uns Geduld und das Loslassen alter Erwartungen.
Die zyklische Entwicklung beim Kind als Rhythmus wertschätzen
Für Kinder ist es enorm entlastend, wenn wir Erwachsenen die zyklische Entwicklung beim Kind erkennen und wertschätzen. Denn dann müssen sie nicht „funktionieren“, um geliebt zu werden – sie dürfen in ihrem eigenen Tempo wachsen. Es ist die Einladung an uns, darauf zu vertrauen, dass die zyklische Entwicklung jedes Kind genau dorthin führt, wo es sein soll.
Goldimpuls für deinen Alltag
Wenn du das nächste Mal merkst, dass dein Kind „schwierig“ wird, atme tief durch und sage dir innerlich: „Das ist kein Rückschritt, das ist die zyklische Entwicklung meines Kindes in einer Sammelphase.“
Reflexionsfrage für dich als Fachkraft
In welchen Momenten neigst du dazu, eine lineare Steigerung zu erwarten, anstatt die zyklische Entwicklung beim Kind zuzulassen? Wie würde sich deine Begleitung verändern, wenn du diese Phasen genauso wertschätzt wie die Leistungsphasen?
Wenn du die zyklische Entwicklung beim Kind und bei Erwachsenen tiefer verstehen möchtest, findest du im Goldkreis einen geschützten Vertiefungsraum. Hier unterstütze ich dich dabei, energetische Muster zu lesen und den Alltag bewusst zu begleiten.
2. Teil: Wenn Eltern selbst im Umbruch sind – und Kinder es spiegeln
3. Teil: Generationen verstehen: Welche Seelenaufgabe bringt ein Jahrgang mit?
Herzlichst,
deine Sandra Fabri