Zum Hauptinhalt springen

Der Pullover: Wie ein handgestricktes Stück mich an meinen Traum erinnerte

|
Das Bild zeigt eine junge Mutter die ihr Kind auf dem Arm hat und mit ihm auf einen Sonnenaufgang blickt. Es soll symbolisieren, dass wir unser uns mithilfe der Mondknoten entwickeln dürfen.
Ein warmer Strickpulloverliegt mit einem Notizbuch und einer Tasse warmen Kako auf einer Fensterbank

Liebe Herzensmenschen,

ich stand in meinem Lieblingsladen.
Ein Pullover, handgestrickt, warm, erdig – genau so, wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte. Ein bisschen Wolf-Dieter Storl, ein bisschen Schweden, ein bisschen Magierin am Lagerfeuer. Ich blieb stehen. Mein Herz machte „klick“. Denn dieser Pullover war nicht neu für mich – er war mir schon lange in Visionen begegnet. Er hängt auf meinem Vision Board. Und immer wieder sah ich mich in Schweden sitzen, mit einer Tasse Kaffee oder Kakao in der Hand, in diesem weichen, wolligen Pullover, erzähle Geschichten und weiß: Ich bin angekommen.

Und jetzt hing er plötzlich vor mir. 289 Euro.
Mein Kopf sagte: „Das ist verrückt.“
Mein Herz sagte: „Das ist dein Zeichen.“

Am Abend hörte ich mir wieder einmal eine zeitlose Mittwochslegung von Julia Aurelia an. „Dein neues Ich manifestiert sich“, hieß es dort. Und ich wusste: Das hier ist es. Der Moment, in dem ich Ja sage – auch wenn ich keine Ahnung habe, wie der Weg aussehen wird oder wohin er führt. Aber wenn ich schon losgehe, dann lieber mit einem warmen Pullover, als nackt in den Sturm.

Geld und die Ahnenlinie: Ein Pullover als Brücke

Ich stamme aus zwei sehr unterschiedlichen Linien.
Die mütterliche Seite: Donauschwaben. Handwerker, Maurer, Menschen, die mit ihren Händen Häuser bauten und nach jedem Verlust wieder von vorne anfingen. Mein Opa errichtete sein eigenes Haus Stein für Stein – Erdung, Fleiß, Beständigkeit.

Die väterliche Seite: Händler. Man nannte sie Marktfahrer oder – liebevoll, aber oft verkannt – „Zigeuner“. Sie verkauften Kittelschürzen aus feinster Seide. Eine Schürze kostete damals 50 bis 100 Mark – ein Vermögen. Sie hatten Gefühl für Qualität, Schönheit und Zeitgeist und verdienten sehr gut. Aber nach außen hin wirkten sie bescheiden. Reichtum durfte man haben – nur nicht zeigen.

Und irgendwo dazwischen bin ich groß geworden: zwischen Arbeit und Anmut, zwischen Bescheidenheit und Überfluss. Zwischen dem Satz: „Fall nicht auf.“ und dem anderen: „Ich bin nicht da, aber hier hast du Geld.“ Fülle war in meiner Familie immer ambivalent. Sie war da – aber sie fühlte sich nie frei an. Und vielleicht kaufe ich diesen Pullover auch deshalb: um die beiden Linien zu vereinen. Erdung und Magie. Arbeit und Schönheit. Halt und Fluss.

Fülle ist kein Kontostand, sie ist ein Gefühl

Als ich den Pullover anprobierte, war da dieser Moment, in dem alles still wurde. Kein Rechnen, kein Vergleichen. Nur dieses „Ja“. Ich wusste: Das ist mein neues Ich. Nicht, weil ich ihn brauche – sondern weil ich es mir erlaube. Weil ich bereit bin, nicht länger das Aschenputtel zu sein, sondern die Goldmarie.

Ich dachte an all die Frauen vor mir, die schön waren, aber ihre Schönheit versteckten. Die gaben, arbeiteten, hielten – aber sich selbst nie hielten. Und ich wusste: Ich kaufe diesen Pullover nicht für mich allein. Ich kaufe ihn für uns alle.

Mut ins Unbekannte: Der Pullover als Begleiter

Das Leben ruft mich laut. Mit meinem Verlag, den Goldfunken, meinen Büchern, den Geschichten, die kommen wollen – auch wenn ich noch nicht weiß, wohin sie führen. Aber genau darum geht es. Mut ist kein Gefühl der Sicherheit. Mut ist der Moment, in dem du handelst, obwohl du Angst hast. Ich weiß nicht, ob ich ankomme. Ich weiß nur: Ich gehe los. Und vielleicht ist genau das der Anfang.

Astrologische Sicht: Zeichen am Wegesrand

Manchmal erkenne ich in solchen Momenten, wie genau das Leben meine eigene Landkarte kennt. Ich habe gelernt, zu dienen, zu heilen, zu verstehen — aber selten, einfach zu sein. Vielleicht ist das der Ruf meiner Sonne in der Jungfrau, die endlich das Licht in den Tiefen finden will, statt nur Ordnung zu halten.

Und dann ist da diese wilde Stimme in mir, die sagt: „Zeig dich, so wie du bist.“ Unangepasst. Frech. Schön. Vielleicht ist das die Lilith, die an meine Frauenlinie ruft — an all die, die geglänzt hätten, wenn man sie nur gelassen hätte.

Und irgendwo dazwischen, zwischen Vernunft und Feuer, fragt mich das Leben leise: Was ist dir wirklich wichtig? Was sind deine Werte, wenn niemand zusieht? Ich glaube, dieser Pullover war meine Antwort. Ein schlichtes, stilles Ja zu mir. Zu meinem Licht. Zu meiner Vision — die ich seit meiner Ausbildung 2009, eigentlich schon seit meiner Kindheit, in mir trage: Kinderbuchautorin zu sein. So wie Astrid Lindgren, mit Strichzeichnungen, die atmen, mit Aquarell und Tusche, mit Kreide und Kohle — mit Tiefe, mit Licht und Schatten, so wie das Leben selbst.

✨ Goldimpuls: Dein Pullover zum Traum

Fülle entsteht, wenn du dich selbst für wertvoll hältst. Wenn du dich entscheidest, nicht länger zu warten, bis du „es dir leisten kannst“. Sie beginnt da, wo du deinem Herzen glaubst – und nicht mehr der Angst. Denn manchmal ist der erste Schritt ins Neue kein Plan, sondern ein Pullover. Und das Leben sagt: Willkommen zurück.

Herzlichst,

deine Sandra Fabri

 

Sandra Fabri
Sandra Fabri

Sandra Fabri, Gründerin von Goldstern, berät Eltern und bildet Fachkräfte in der Goldverbindung® aus – um Kinder individuell und bedürfnisorientiert gemäß ihrer Seelennatur mit Hilfe der Kinderastrologie zu begleiten.

Produkte zur Kinder­astrologie