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Die Natur, die im Verborgenen arbeitet – Warum der März uns lehrt, das unsichtbare Wachstum ernst zu nehmen

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Das Bild zeigt eine junge Mutter die ihr Kind auf dem Arm hat und mit ihm auf einen Sonnenaufgang blickt. Es soll symbolisieren, dass wir unser uns mithilfe der Mondknoten entwickeln dürfen.
Ein kleiner Junge findet eine versteckte Blumenknospe im Laub.

Liebe Wegbegleiter unserer Kinder,

schauen wir im März nach draußen, wirkt die Welt oft noch kahl, grau und still. Doch dieser Schein trügt gewaltig.

Wie ich es in meinem Workbook beschreibe: „Die Natur scheint zu schlafen – doch unter der Oberfläche keimt bereits neues Leben.“

Tief unter der Erdoberfläche, verborgen vor unseren Blicken, explodiert geradezu das Leben. Samen keimen im schützenden Dunkel, Wurzeln graben sich tiefer, Tiere bereiten emsig ihre Nester vor. Es ist eine gewaltige Kraftanstrengung, die dort im Verborgenen stattfindet.

Genau diese Energie spüren unsere Kinder intuitiv. In dieser Zeit des Übergangs nehmen sie oft feinere Schwingungen wahr. Sie wirken träumerischer, sensibler – offener für das, was man (noch) nicht sehen, aber vielleicht schon fühlen kann.

 

Ruhe im Außen – Unsichtbares Wachstum im Innen

Wir Erwachsene sind oft darauf trainiert, erst dann an Entwicklung zu glauben, wenn wir greifbare Ergebnisse sehen: ein neues Wort, einen mutigen Schritt, einen gelösten Konflikt.

Doch der März lehrt uns etwas anderes: Wesentliche Entwicklungsschritte sind oft unsichtbares Wachstum, das über lange Zeit „unter der Oberfläche“ geschieht. Bevor eine neue Fähigkeit plötzlich sichtbar wird, findet im Inneren des Kindes eine enorme Vorbereitungsarbeit statt.

Schlaf, Fantasie und Tagträumerei sind die geschützten Räume, in denen dieses unsichtbare Wachstum heranreift.

 

Die „unterirdischen“ Bewegungen wahrnehmen

Unsere Aufgabe als Eltern und Fachkräfte ist es jetzt, dieses unsichtbare Wachstum ernst zu nehmen und den Druck herauszunehmen, sofortige „Ergebnisse“ zu erwarten.

Lernen wir stattdessen, die leisen Zeichen zu deuten:

  • Wenn ein Kind gerade mehr Rückzug braucht.
  • Wenn es besonders intensiv spielt, aber wenig spricht.
  • Wenn es einfach nur beobachtet, wie die Welt langsam erwacht.

Das ist kein Stillstand. Es ist die notwendige Vorbereitung auf das Aufblühen.

 

Goldimpuls für Eltern

Halte heute einen Moment inne und schaue dein Kind mit diesem neuen Blick an:
Wo geschieht in meinem Kind gerade unsichtbares Wachstum, das ich noch nicht sehen kann – aber vielleicht schon leise spüren darf? Welche Kraft bereitet sich da gerade im Verborgenen vor?

Reflexionsfrage für dich als Fachkraft

Wie kann ich Kinder in dieser sensiblen „Zwischenzeit“ begleiten, ohne zu früh messbare Ergebnisse zu erwarten? Welchen Raum schenke ich den Prozessen, die sich noch unter der Oberfläche abspielen, damit dieses unsichtbare Wachstum in seinem eigenen Tempo ans Licht kommen darf?

2. Teil: Kinderschlaf als Seelenreise – Warum der Schlaf ein kleiner schamanischer Tod ist

3. Teil: Träumen ist Arbeiten – Warum Kinder im Schlaf ihre Welt sortieren
Wie Träume unseren Kindern helfen, ihre emotionale Innenwelt zu ordnen.

4. Teil: Der heilige Rückzugsort – Warum Kinder eine Welt brauchen, in der niemand sie sieht
Warum „Höhlenbauen“ und Alleinsein lebensnotwendige Seelenarbeit sind.

5. Teil: Wenn Kinder Nachtschreck erleben – und wie wir sie sanft zurück ins Jetzt begleiten
Praktische Impulse für intensive Übergänge und wie wir zum sicheren Anker werden.

Ich freue mich darauf, mit dir gemeinsam in diesem Monat die leisen Wunder unter der Oberfläche zu entdecken.

Herzlichst,
deine Sandra Fabri

Sandra Fabri
Sandra Fabri

Sandra Fabri, Gründerin von Goldstern, berät Eltern und bildet Fachkräfte in der Goldverbindung® aus – um Kinder individuell und bedürfnisorientiert gemäß ihrer Seelennatur mit Hilfe der Kinderastrologie zu begleiten.

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