Warum sind wir es uns selbst nicht wert?

Ich beobachte die Menschen um mich herum wie sie nicht losgehen. Wie sie sklavisch Regeln befolgen. Wie sie versuchen es gutzumachen. Sich anstrengen. Und sitzen bleiben. Es verdrängen. Und ich frage mich: warum ist das so? Warum gehen wir nicht los? Warum akzeptieren wir diese geschmälerte, kleine Version von uns selbst? Warum akzeptieren wir ein dickes Minus auf dem Konto? Übergewicht? Einen Job, der uns unglücklich macht? Warum sind wir es uns nicht selbst wert, für uns loszugehen? Ich weiß, dass das Außen nur ein Spiegel für uns ist. Es macht mich traurig, wann immer ich denke: „Ne, ich mach es doch nicht“. Mich macht es traurig, wann immer ich mich wieder selbst downgegraded habe. 

Warum tun wir das? Warum tun wir uns das selbst an? Ich glaube, die Superhelden unserer Zeit sind die, die wirklich für Ihre Träume losgehen. Und sich nicht länger kleinhalten lassen und vom Ego und der Angst. Statt zu sagen „Ne sorry, das kann ich mir nicht leisten“, „Ne, sorry, das geht für mich nicht“, zu überlegen, WIE es möglich wird. Und dann Mittel und Wege zu finden. 

Der Witz ist ja, sobald wir losgehen fügen sich die Dinge von selbst. Dazu gehört aber der erste Schritt. Raus aus der Komfortzone. Neues wagen. Ich habe gestern gelesen „Ohne Wachstum gäbe es keine Schmetterlinge“. Was für ein tolles Bild! Nimm’ es mit und werde selbst zum kleinen Schmetterling. Forscher haben herausgefunden, dass wenn man dem Schmetterling hilft und ihn aus dem Kokon zieht, er danach stirbt. Das heißt, wir müssen da durch. Uns aus dem Kokon quetschen, raus der Komfortzone, um zu erblühen und zu fliegen.

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